Krankenversicherung Vergleich – Die passende Absicherung finden

In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht, das bedeutet, dass jeder eine Krankenversicherung haben muss. Dabei gibt es zwei Hauptarten der Absicherung: die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV). Während die GKV mit über 70 Millionen Versicherten die häufigste Wahl ist, sind rund neun Millionen Menschen privatversichert.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Krankenkassen. Seit 1996 besteht in Deutschland das Krankenkassenwahlrecht, sodass Versicherte ihre Krankenkasse frei wählen können. Es gibt über 100 Krankenkassen, von denen einige deutschlandweit und andere nur regional oder für bestimmte Berufsgruppen zugänglich sind.

Die Kernleistungen der GKV sind gesetzlich festgelegt und damit bei allen Krankenkassen gleich. Darüber hinaus bieten einzelne Kassen Zusatzleistungen wie Zuschüsse für alternative Heilmethoden oder professionelle Zahnreinigungen an.

Zusatzversicherung – Erweiterter Schutz für Versicherte

Gesetzlich Versicherte können ihre Absicherung durch eine Krankenzusatzversicherung erweitern. Eine Zahnzusatzversicherung schützt vor hohen Zahnarztkosten, während eine Brillenzusatzversicherung Zuschüsse für Sehhilfen bietet.

Die Höhe der Beiträge zur GKV richtet sich nach dem Einkommen. Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 %, wobei der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt. Zusätzlich erheben Krankenkassen individuelle Zusatzbeiträge, die Arbeitnehmer seit 2019 ebenfalls zur Hälfte tragen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung basiert die PKV auf individuellen Verträgen mit garantierten Leistungen. Diese sind oft umfangreicher als in der GKV und lassen sich nach persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Die Beiträge zur PKV richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang des Vertrags. Versicherte sparen zudem Alterungsrückstellungen, um stabile Beiträge im Alter zu gewährleisten.

Im Unterschied zur GKV erfordert die PKV eine Gesundheitsprüfung, bei der Vorerkrankungen erfasst werden. In manchen Fällen können Versicherer Risikozuschläge verlangen oder eine Aufnahme ablehnen.

Wer kann eine private Krankenversicherung abschließen?

Arbeitnehmer können sich privat versichern, wenn ihr Bruttojahreseinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 73.800 Euro (2025) liegt. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Studenten können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern. Kinder privat versicherter Eltern können unter vereinfachten Bedingungen aufgenommen werden.

GKV vs. PKV – Die wichtigsten Unterschiede
Gesetzliche KrankenversicherungPrivate Krankenversicherung
Staatliches SolidarsystemIndividuelle Vertragsversicherung
Für fast alle geöffnet, Pflichtversicherung für viele GruppenNur für bestimmte Personengruppen zugänglich
Beiträge abhängig vom EinkommenBeiträge abhängig von Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang
Gesetzlich festgelegter LeistungskatalogGarantierte Leistungen, oft umfangreicher
Keine GesundheitsprüfungGesundheitsprüfung erforderlich
Kostenlose Mitversicherung von AngehörigenJeder Angehörige benötigt eine eigene Versicherung
Einfacher KassenwechselTeilweiser Verlust von Alterungsrückstellungen beim Wechsel
Krankenversicherung Vergleich – So finden Sie die beste Absicherung

Ein Krankenversicherungsvergleich hilft Ihnen, die optimale Absicherung zu finden. Nutzen Sie Vergleichsportale, um Tarife und Leistungen zu analysieren und mögliche Einsparungen zu identifizieren. Mit einem sorgfältigen Vergleich lassen sich bis zu 65 % bei den PKV-Beiträgen oder bis zu 1.158 Euro jährlich in der GKV sparen.

Vergleichen Sie jetzt Ihre Krankenversicherung und profitieren Sie von den besten Konditionen für Ihre Gesundheit!

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